Die Tiere im Rat der Wächter passen auf den Wald auf. Die Mädchen lernen sie gleich im ersten Kapitel kennen. Wer wessen Mentor ist, steht oben in den Spoiler-Kästen.
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Rufus
Rufus ist ein Fuchs mit einem Fell, das im Dämmerlicht fast brennt, und mit hellwachen, bernsteinfarbenen Augen. An einem langweiligen Dienstagnachmittag spricht er Elli, Sophia und Sarah am Waldrand an und führt sie zum Rat der Wächter. Rufus ist schlau, hat ein gutes Gespür und einen sehr trockenen Humor. Als Sophia ihm erklärt, dass Füchse gar nicht sprechen können, seufzt er nur: „Ignorieren wir die Anatomie doch einfach für einen Moment, ja?“ Für die Mädchen wird er Freund, Lehrer und Anführer zugleich. Im Wald hat er Familie: Am Bau am Bach wohnen zwei kleine Fuchswelpen, mit denen er entfernt verwandt ist.
Rufus ist Elisabeths Lieblingsfigur, außer Elli natürlich.
- Art
- Rotfuchs
- Alter
- 4 Jahre
- Aufgabe
- Bote des Rates und Begleiter der Wächterinnen
- Kann
- lautlos durch den Wald streifen und weiß deshalb immer über alles Bescheid
- Mag
- Mondnächte, kluge Pläne, Haferkekse von Elli
- Mag nicht
- Lärm, Zäune und eingesperrte Tiere
- Sagt gern
- „Die Nacht gehört uns.“
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Zapp
Zapp ist ein Eichhörnchen, das schneller redet, als es rennt. Und es rennt sehr schnell. Zapp kann keine Sekunde still sitzen, kichert gern ein bisschen verrückt und hat zu allem eine Meinung, am liebsten fünf auf einmal. Unten im Unterholz hat er einen Parcours gebaut, auf dem man üben kann, flink zu sein. Im Rat der Wächter ist Zapp die Geschwindigkeit. Hinter all dem Gezappel steckt aber ein großes Herz: Wenn jemand, den er mag, etwas Tolles schafft, ist niemand im ganzen Wald stolzer als Zapp.
- Art
- Eichhörnchen
- Alter
- 1 Jahr
- Kann
- weit springen und mit dem Schwanz jeden Sturz sicher abbremsen, sogar aus großer Höhe
- Schwäche
- kann sich Dinge schlecht merken und findet im Winter oft seine Nüsse nicht wieder
- Mag nicht
- den Winter
- Sagt gern
- „Anfängerkram!“
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Aurelia
Aurelia ist eine Eule mit einem Gefieder, so weiß wie frisch gefallener Schnee. Im Rat der Wächter sitzt sie neben dem Dachs Krummbart und beobachtet. Aurelia sieht alles und sagt wenig, aber wenn sie etwas sagt, ist es genau das Richtige. Sie spricht ruhig, manchmal ziemlich trocken, und lobt nur selten. Wenn sie es doch tut, funkeln ihre Augen vor Stolz. Im Rat ist Aurelia die Weisheit. Wer bei ihr lernt, lernt vor allem eins: erst genau hinsehen, dann handeln.
- Art
- Schneeeule (aber eine ganz besondere)
- Alter
- 6 Jahre
- Kann
- feinste Erschütterungen mit den Füßen spüren, wie ein eingebauter Seismograf
- Besonderes
- schläft am liebsten nachts
- Mag nicht
- Hektik und Flügelgeflatter ohne Plan
- Sagt gern
- „Erst denken, dann flattern.“
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Dorn
Dorn ist ein gewaltiger Hirsch mit dunklen, sanften Augen und einer tiefen Stimme, die man bis in den Bauch spürt. Wenn Aurelia die Weisheit des Rates ist und Zapp die Geschwindigkeit, dann ist Dorn die Urgewalt des Waldes. Trotzdem ist er der Ruhigste von allen und hat unendlich viel Geduld. Dorn weiß, dass Kraft gefährlich sein kann, wenn man sie nicht lenkt. Seine wichtigste Lektion lautet: „Stärke bedeutet nicht, Dinge zu zerbrechen. Stärke bedeutet, Dinge zu halten, ohne sie zu zerdrücken.“
- Art
- Rothirsch
- Alter
- 13 Jahre
- Weiß
- von seinen Eltern alles über die Geschichte des alten Waldes
- Mag
- Wasser über alles, schwimmt am liebsten im Waldbach
- Mag nicht
- Sommerhitze
- Sagt gern
- Noch nicht bekannt.
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Krummbart
Krummbart ist ein Dachs und sitzt im Rat der Wächter gleich neben Aurelia. Er gräbt wie kein Zweiter, wenn es sein muss sogar ganze Matschfallen. Am allerliebsten aber schläft er, und wer ihn dabei stört, hört erst einmal ein tiefes Brummen. Doch hinter dem Gebrumme steckt ein großes Herz.
- Art
- Dachs
- Alter
- 4 Jahre
- Kann
- graben wie kein Zweiter, auch ganze Matschfallen
- Mag
- schlafen, Ruhe und Gemütlichkeit
- Mag nicht
- Blumenkohl, und deshalb überhaupt keinen Kohl, egal welcher Sorte
- Ist
- brummig, aber mit großem Herz
- Sagt gern
- „Typisch Zweibeiner.“