Die Wächterinnen vom Achewald
Steckbriefe

Die Wächterinnen vom Achewald und der Rat der Wächter

Hier stellen wir euch die drei Freundinnen und ihre Mentoren aus dem Wald vor. Elisabeth hat alle Figuren zuerst selbst gezeichnet, danach sind daraus die Bilder im Buch entstanden.

Ihr habt das Buch noch nicht gelesen? Kein Problem: Alles, was zu viel verrät, ist zugeklappt.

Die drei Freundinnen

Elli Rosenbaum, Sophia Kraft und Sarah Martens sind elf Jahre alt und gehen zusammen in die 5c des Gymnasiums Tannwalden.

Sarah, Elli und Sophia stehen nebeneinander auf einem Waldweg zwischen hohen Bäumen und lächeln.
Sarah, Elli und Sophia im Achewald
Figurenblatt von Elli: von vorn, von der Seite und von hinten mit Skateboard, dazu fünf Gesichter.

Elli Rosenbaum

Elli heißt eigentlich Elisabeth, aber so nennt sie nur ihr Mathelehrer, wenn sie wieder mit dem Stuhl kippelt. Sie ist elf, geht in die 5c des Gymnasiums Tannwalden und wohnt in einer bunten, ziemlich lauten Doppelhaushälfte in der Waldsiedlung. Dort leben auch ihre kleine Schwester Mia, Goldendoodle Lucy und Hamster Speedy. Elli hat dunkelblonde, immer zerzauste Haare, blaue Augen und Sommersprossen. Sie klettert auf jeden Baum, der hoch genug ist, fährt Skateboard und zeichnet gerne. Ihr Zimmer sieht aus, als wäre darin ein Spielzeugladen explodiert. Ellis größte Stärke: Sie zögert nie. Ihre größte Schwäche: Sie zögert nie.

Übrigens: Elli ist zu mehr als der Hälfte Elisabeth, die dieses Buch mit ihrem Papa geschrieben hat.

Achtung, Spoiler! Erst aufklappen, wenn du bis Kapitel 2 gelesen hast.

Elli verwandelt sich in ein rotes Eichhörnchen, zum ersten Mal ausgerechnet in ihrem Kinderzimmer, während ihre Eltern vor der Tür stehen. Als Eichhörnchen ist sie klein, blitzschnell und passt durch jeden Lüftungsschacht. Zurück wird sie nur, wenn sie an etwas sehr Menschliches denkt, zum Beispiel an das Einmaleins. Ihr Mentor ist das Eichhörnchen Zapp, und die beiden sind sich viel ähnlicher, als Elli lieb ist.

Links Elli mit ihrem Skateboard, beschriftet „Elli“. Ein Pfeil zeigt nach rechts auf ein kleines rotes Eichhörnchen, beschriftet „Elli als Eichhörnchen“.
Figurenblatt von Sophia: von vorn, von der Seite und von hinten mit Notizbuch, dazu vier Gesichter.

Sophia Kraft

Sophia ist der Kopf der Wächterinnen. Sie wohnt mit ihren Eltern und Katze Cleo in einem weißen, sehr ordentlichen Haus im Neubauviertel, in dem sogar jedes Brötchen seinen festen Platz hat. Ihre Mama ist Zahnärztin, ihr Papa Markus ist Architekt, und Geschwister hat Sophia keine. Sophia hat einen blonden Bob, grüne Augen und eine Brille mit schwarzem Rahmen. Ihr Notizbuch hat sie immer dabei, und ihre Lieblingssätze beginnen mit „Statistisch gesehen …“. Sie liest dicke Bücher über die Tiere und Pflanzen des Waldes und weiß fast immer, wie etwas funktioniert. Sophia ist vorsichtig, plant lieber dreimal und hat ausgerechnet Höhenangst. Aber wenn es darauf ankommt, hat sie den besten Plan.

Achtung, Spoiler! Erst aufklappen, wenn du bis Kapitel 4 gelesen hast.

Sophia wird zu einer kleinen weißen Eule mit feinen grauen Sprenkeln. Ausgerechnet sie, mit ihrer Höhenangst! Als Eule sieht sie auch im Dunkeln gestochen scharf, ganz ohne Brille. Zurück in ein Mädchen verwandelt sie sich mit Mathe: mit dem Satz des Pythagoras. Ihre Mentorin ist die schneeweiße Eule Aurelia.

Links Sophia mit Notizbuch und Stift, beschriftet „Sophia“. Ein Pfeil zeigt nach rechts auf eine kleine weiße Eule mit grauen Sprenkeln und grünen Augen, beschriftet „Sophia als Eule“.
Figurenblatt von Sarah: von vorn, von der Seite und von hinten in Latzhose und rotem Hoodie, dazu vier Gesichter.

Sarah Martens

Sarah ist die Größte in der Klasse. Sie ist ruhig, stark und absolut verlässlich. Wenn es brenzlig wird, stellt sie sich vor ihre Freundinnen. Sarah wohnt in einer gemütlichen Altbauwohnung im Erdgeschoss, mitten in der Altstadt. Ihr Papa Hannes ist Koch und macht die besten Pfannkuchen, ihr großer Bruder Jonas ist fünfzehn, trägt immer Kopfhörer und isst wie ein Scheunendrescher, und Mischlingshund Balu schnüffelt am liebsten an Sarahs Socken. Sie hat schwarze Haare und trägt am liebsten ihre Latzhose oder ihren roten Hoodie. Sarah redet nicht viel. Aber wenn sie etwas sagt, hören alle zu.

Achtung, Spoiler! Erst aufklappen, wenn du bis Kapitel 3 gelesen hast.

In Sarah erwacht die Kraft eines Hirsches. Plötzlich ist sie so stark, dass morgens die Zahnbürste zerbricht. „Ihr kriegt Fell und Federn, und ich kriege kaputte Zahnbürsten“, beschwert sie sich. Denn anders als Elli und Sophia verwandelt sich Sarah nicht in ein Tier. Ihr Mentor, der Hirsch Dorn, bringt ihr bei, mit ihrer Kraft umzugehen. Und warum verwandelt sich Sarah nicht? Das wissen nicht einmal die Mädchen. Noch nicht.

Sarah in Latzhose und rotem Hoodie schaut nach oben. Hinter ihr fällt ihr Schatten, und der Schatten trägt ein großes Geweih. Darunter steht „Sarah mit der Kraft eines Hirsches“.

Der Rat der Wächter

Die Tiere im Rat der Wächter passen auf den Wald auf. Die Mädchen lernen sie gleich im ersten Kapitel kennen. Wer wessen Mentor ist, steht oben in den Spoiler-Kästen.

  • Federzeichnung von Rufus

    Rufus

    Rufus ist ein Fuchs mit einem Fell, das im Dämmerlicht fast brennt, und mit hellwachen, bernsteinfarbenen Augen. An einem langweiligen Dienstagnachmittag spricht er Elli, Sophia und Sarah am Waldrand an und führt sie zum Rat der Wächter. Rufus ist schlau, hat ein gutes Gespür und einen sehr trockenen Humor. Als Sophia ihm erklärt, dass Füchse gar nicht sprechen können, seufzt er nur: „Ignorieren wir die Anatomie doch einfach für einen Moment, ja?“ Für die Mädchen wird er Freund, Lehrer und Anführer zugleich. Im Wald hat er Familie: Am Bau am Bach wohnen zwei kleine Fuchswelpen, mit denen er entfernt verwandt ist.

    Rufus ist Elisabeths Lieblingsfigur, außer Elli natürlich.

    Art
    Rotfuchs
    Alter
    4 Jahre
    Aufgabe
    Bote des Rates und Begleiter der Wächterinnen
    Kann
    lautlos durch den Wald streifen und weiß deshalb immer über alles Bescheid
    Mag
    Mondnächte, kluge Pläne, Haferkekse von Elli
    Mag nicht
    Lärm, Zäune und eingesperrte Tiere
    Sagt gern
    „Die Nacht gehört uns.“
  • Federzeichnung von Zapp

    Zapp

    Zapp ist ein Eichhörnchen, das schneller redet, als es rennt. Und es rennt sehr schnell. Zapp kann keine Sekunde still sitzen, kichert gern ein bisschen verrückt und hat zu allem eine Meinung, am liebsten fünf auf einmal. Unten im Unterholz hat er einen Parcours gebaut, auf dem man üben kann, flink zu sein. Im Rat der Wächter ist Zapp die Geschwindigkeit. Hinter all dem Gezappel steckt aber ein großes Herz: Wenn jemand, den er mag, etwas Tolles schafft, ist niemand im ganzen Wald stolzer als Zapp.

    Art
    Eichhörnchen
    Alter
    1 Jahr
    Kann
    weit springen und mit dem Schwanz jeden Sturz sicher abbremsen, sogar aus großer Höhe
    Schwäche
    kann sich Dinge schlecht merken und findet im Winter oft seine Nüsse nicht wieder
    Mag nicht
    den Winter
    Sagt gern
    „Anfängerkram!“
  • Federzeichnung von Aurelia

    Aurelia

    Aurelia ist eine Eule mit einem Gefieder, so weiß wie frisch gefallener Schnee. Im Rat der Wächter sitzt sie neben dem Dachs Krummbart und beobachtet. Aurelia sieht alles und sagt wenig, aber wenn sie etwas sagt, ist es genau das Richtige. Sie spricht ruhig, manchmal ziemlich trocken, und lobt nur selten. Wenn sie es doch tut, funkeln ihre Augen vor Stolz. Im Rat ist Aurelia die Weisheit. Wer bei ihr lernt, lernt vor allem eins: erst genau hinsehen, dann handeln.

    Art
    Schneeeule (aber eine ganz besondere)
    Alter
    6 Jahre
    Kann
    feinste Erschütterungen mit den Füßen spüren, wie ein eingebauter Seismograf
    Besonderes
    schläft am liebsten nachts
    Mag nicht
    Hektik und Flügelgeflatter ohne Plan
    Sagt gern
    „Erst denken, dann flattern.“
  • Federzeichnung von Dorn

    Dorn

    Dorn ist ein gewaltiger Hirsch mit dunklen, sanften Augen und einer tiefen Stimme, die man bis in den Bauch spürt. Wenn Aurelia die Weisheit des Rates ist und Zapp die Geschwindigkeit, dann ist Dorn die Urgewalt des Waldes. Trotzdem ist er der Ruhigste von allen und hat unendlich viel Geduld. Dorn weiß, dass Kraft gefährlich sein kann, wenn man sie nicht lenkt. Seine wichtigste Lektion lautet: „Stärke bedeutet nicht, Dinge zu zerbrechen. Stärke bedeutet, Dinge zu halten, ohne sie zu zerdrücken.“

    Art
    Rothirsch
    Alter
    13 Jahre
    Weiß
    von seinen Eltern alles über die Geschichte des alten Waldes
    Mag
    Wasser über alles, schwimmt am liebsten im Waldbach
    Mag nicht
    Sommerhitze
    Sagt gern
    Noch nicht bekannt.
  • Federzeichnung von Krummbart

    Krummbart

    Krummbart ist ein Dachs und sitzt im Rat der Wächter gleich neben Aurelia. Er gräbt wie kein Zweiter, wenn es sein muss sogar ganze Matschfallen. Am allerliebsten aber schläft er, und wer ihn dabei stört, hört erst einmal ein tiefes Brummen. Doch hinter dem Gebrumme steckt ein großes Herz.

    Art
    Dachs
    Alter
    4 Jahre
    Kann
    graben wie kein Zweiter, auch ganze Matschfallen
    Mag
    schlafen, Ruhe und Gemütlichkeit
    Mag nicht
    Blumenkohl, und deshalb überhaupt keinen Kohl, egal welcher Sorte
    Ist
    brummig, aber mit großem Herz
    Sagt gern
    „Typisch Zweibeiner.“

Wo alles passiert

Tannwalden und der Wald dahinter: Auf der Landkarte aus dem Buch seht ihr, wo Elli, Sophia und Sarah wohnen, wo die Schule steht und wo die Villa Kaltenfels liegt.

Gezeichnete Landkarte von Tannwalden und dem Wald mit beschrifteten Orten und Pfeilen zu den Wohnorten der drei Mädchen.
Die Landkarte aus dem Buch